Trauring

Wer heiratet, der weiß es natürlich auch ohne Ratgeber, dass zur Hochzeit und Eheschließung Trauringe dazugehören, wie das Tüpfelchen auf dem i. Der Trauring hat eine lange Tradition und soll die fortwährende Liebe und den Zusammenschluss zweier sich liebenden Menschen symbolisieren. Denn der Ring hat weder einen Anfang noch ein Ende und ganz nach dieser Eigenschaft der Unendlichkeit soll die Liebe der eheschließenden Menschen ewig fortbestehen.

Die Vorläufer der Trauringe

Bereits in der Antike gab es den Vorläufer des Eheringes. Damals war der Trauring aus Eisen und nur die Frauen trugen diesen Ehering. Jedoch hatte er damals die Absicht zu symbolisieren, dass die Dame bereits vergeben und gebunden ist. In der christlichen Kirche fand der Ehering seit dem Papst Nikolaus, welcher um das Jahr 850 Einzug. Seit dem 13. Jahrhundert ist der Trauring ein fester Bestandteil der kirchlichen Trauung. Aber auch auf dem Standesamt hat man die Möglichkeit die Ringe zu tauschen. Der Trauring wird in Deutschland an der rechten Hand getragen, in den meisten christlichen Ländern der Welt wird er jedoch an der linken Hand getragen. Der Trauring gehört zur typischen Hochzeitsausstattung.

Der Ringekauf - worauf achten?

Und wer beim Jubilar einkehrt, der wird sehr schnell feststellen können, dass es den Trauring in unterschiedlichsten Ausführungen gibt. Aus dem schlichten goldenen Ehering ist inzwischen ein Modeschmuck geworden, der ganz und gar nicht schlicht sein muss. Denn den Trauring gibt es in Gelbgold, Weißgold oder Rotgold. Natürlich mit Schliff oder ohne und mit Stein oder ohne. Die Herren der Schöpfung bevorzugen ohnehin einen Trauring ohne Schmuckstein. Wenn Sie vorhaben zu heiraten, dann denken Sie daran, rechtzeitig einen Trauring auszuprobieren und zu bestellen. Denn oft hat der Jubilar nicht die passende Größe auf Lager und muss erstmal die passenden Trauringe beim Großhandel bestellen und anschließend anpassen. Diese Prozedur kann durchaus einige Wochen in Anspruch nehmen. Gehen Sie daher rechtzeitig durch die Einkaufspassagen und treffen Sie schon vorab die Vorentscheidung, was ihnen denn so vorschweben würde. Anschließend empfiehlt es sich mit dem Partner die Ringe an zu probieren. Denn es ist natürlich von Vorteil wenn beide Partner den gleichartigen Ehering am Finger tragen. Nähere Informationen zur Wartezeit und Ablauf der Ringbestellung erfahren Sie schließlich beim Juwelier vor Ort.

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