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Die kirchliche Trauung

Für viele oder fast alle Menschen soll es der wichtigste und schönste Moment im Leben sein – die kirchliche Trauung. Dass mit solch einem Ereignis auch sehr viel Anstrengung und monatelange Vorbereitung nötig ist, erkennt man auf den ersten Blick nicht.

Die Braut braucht ein – in den meisten Fällen – weißes Hochzeitskleid, an diesem Tag möchte jede Frau aussehen wie eine Prinzessin. Der Bräutigam braucht einen Anzug. Blumenkinder brauchen ihre Kleidchen und die Trauzeugen benötigen auch die passende Garderobe. All das muss im Vorfeld – oftmals auch Monate zuvor – ausgesucht, probiert und geliefert werden.

Dann haben die meisten Paare bei ihrer kirchlichen Trauung Blumenschmuck. Auch in diesem Punkt muss man sich über Farbe, Form, Art und Anzahl einig werden.

Mit dem Pfarrer muss man sich des Öfteren treffen um den Ablauf der kirchlichen Trauung miteinander abzustimmen. Soll ein Chor singen, werden gegenseitig Gelübde vorgetragen, was sagen die Trauzeugen, wollen sie überhaupt etwas sagen? All das sind Fragen, die im Vorfeld einer kirchlichen Trauung zu klären sind. Aber all die Anstrengung und der Stress der letzten Monate fällt mit einem Schlag ab, wenn das Brautpaar vor dem Pfarrer in der Kirche steht und den schönsten Tag im Leben erlebt.

Wenn der große Tag dann gekommen ist, die Verwandtschaft, Freunde und Bekannte in der Kirche sitzen, der Bräutigam am Altar steht, dann warten alle sehnsüchtig darauf, dass die Braut die Kirche betritt. Im Normalfall wird sie von ihrem Vater zum Altar geführt und dort dem Bräutigam übergeben. Oft kann man bereits hier die ersten Tränen bei den Anwesenden für Rührung fließen sehen. Anschließend wird vom Pfarrer die kirchliche Trauung „eröffnet“, es werden mit der Hochzeitsgesellschaft Lieder gesungen und zusammen gebetet. Am Ende kommt dann der große Moment, wenn sich das Brautpaar das „Ja-Wort“ gibt und sich gegenseitig die Ringe ansteckt. Das ist wohl der emotionalste Moment für alle Anwesenden. Anschließend werden die frisch Vermählten vom Pfarrer noch aus der Kirche geleitet und die kirchliche Trauung ist vollzogen.