Trau- und Verlobungsringe - Tipps für die richtige Entscheidung

Da Eheringe auf eine lange Tradition zurückblicken, meist wertvolle Schmuckstücke sind und im Idealfall ein Leben lang getragen werden, sollten Sie sich für die richtige Wahl und den Kauf genügend Zeit nehmen. Wie so oft gilt auch hier: Wer die Wahl hat, hat die Qual! Eheringe gibt es in Gelbgold, Weißgold, Rotgold, Silber oder Platin - die Auswahl ist nahezu unendlich. Haben Sie sich für ein Material entschieden, müssen Sie sich über die passende Form und die Frage, ob der Ring einen Stein haben soll oder nicht, Gedanken machen. Da Sie ihre Eheringe auch im hohen Alter noch tragen möchten, sind all diese Punkte sorgfältig zu bedenken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verliebt, verlobt, verheiratet

 

Bei der Wahl der richtigen Verlobungsringe gilt, Hauptsache sie gefallen! Zwar ist der klassische Verlobungsring auch heute noch aus Gold oder Platin gefertigt und mit einem Diamanten besetzt, allerdings bleibt die Entscheidung, ob es ein sündhaft teurer Diamantring seien muss oder ein schlichterer Silberring bzw. ein Erbstück aus der Familie als Verlobungsring dient, jedem selbst überlassen. Wichtig ist allerdings, dass er gefällt und von Herzen kommt.

Die lange Tradition der Eheringe
Schon in der Antike trugen Ägypter und Römer Eheringe als Symbol ewiger Liebe zwischen den Ehepartnern. Damals glaubte man, dass eine Ader, die Vena amoris, vom Ringfinger aus direkt zum Herzen und somit auch zur Liebe führt. Der damals entstandene Brauch, den Ehering am Ringfinger zu tragen, ist bis heute ungebrochen. Da Eheringe weder einen Anfang noch ein Ende besitzen, stehen sie für die Ewigkeit. Dies ist auch der Grund, warum für das Symbol der Ehe häufig zwei ineinander verschlungene Ringe verwendet werden; ähnlich dem mathematischen Symbol für die Unendlichkeit, nur zu trennen, durch den Bruch von einem der Ringe.

An welchem Finger trägt man den Verlobungs- und den Ehering?
In der Antike war es üblich, den Ehering am Ringfinger der linken Hand zu tragen, denn von dort aus führt die Vena amoris direkt zum Herzen. Der Brauch, den Ring am sogenannten Ringfinger zu tragen wurde im Europa des 17. Jahrhunderts noch bestärkt. Denn der katholische Pfarrer berührte die ersten drei Finger der linken Hand bei der Trauung eines Paares. Durch das Berühren des Mittel- und Zeigefingers sowie des Daumens sollte die Dreifaltigkeit symbolisiert werden. Auf den vierten Finger der linken Hand wurde schließlich der Ehering gesetzt. Heutzutage werden der Verlobungs- und der Trauring - je nach Land und Kultur - entweder an der linken oder aber an der rechten Hand getragen. In vielen mitteleuropäischen Ländern wie beispielsweise Spanien und Deutschland wird der Verlobungsring links und der Ehering rechts getragen. In einigen anderen Ländern herrscht dagegen der Brauch sowohl den Verlobungs- als auch den Ehering am Ringfinger der linken Hand - und zwar gemeinsam - zu tragen.

Quelle: verlobungsringe.de
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