Hochzeitsbräuche
In manchen Ländern, wie zum Beispiel Frankreich oder Italien ist diese Tradition schon längst bekannt. An besonderen Festen wie Taufe, Hochzeiten oder Geburtstagen bekommen die Gäste zum Andenken an diesen Tag fünf Mandeln mit nach Hause. Auch bei uns ist ist der Brauch mit den Hochzeitsmandeln nun immer mehr in Mode gekommen.
Die Hochzeit ist bekanntermaßen der schönste Tag im Leben eines Menschen. Um diesen Tag noch unvergesslicher zu machen, existieren viele bekannte und teilweise unbekannte Bräuche und Rituale. Neben dem Junggesellenabschied und der Entführung der Braut ist das Reiswerfen mit Sicherheit einer der bekanntesten Bräuche, die es bei einer Hochzeit zu bewundern gibt.
Einer der weltweit bekanntesten Hochzeitsbräuche ist das Brautstraußwerfen. Gerade von den unverheirateten weiblichen Hochzeitsgästen wird die Braut meist sehr beneidet. Sie hat ihren Traumprinzen gefunden, trägt ein wunderschönes Kleid, strahlt vor Glück und steht an diesem besonderen Tag im Mittelpunkt.
Einer der populärsten und beliebtesten Hochzeitsbräuche ist die sogenannte „Brautentführung" oder wie man auch im Süddeutschen sagt das „Brautverziehen".
Eine Hochzeit ist für jedes Brautpaar ein ganz besonderes Ereignis. Dieser Tag soll mit der schönste im Leben werden. Deshalb beginnen die meisten Brautleute auch schon sehr früh mit der Planung. Schließlich soll an diesem Tag nichts schief gehen und alles muss ganz besonders schön werden.
Beim sogenannten Junggesellenabschied zieht Braut oder Bräutigam noch einmal mit den besten Freunden als Singles los. Althergebracht feiert das angehende Brautpaar den Junggesellenabschied nicht zusammen. Der Heiratskandidat soll sich zünftig vom glorreichen Junggesellendasein verabschieden können.
Ein sehr beliebter und häufig durchgeführter Hochzeitsbrauch in Deutschland ist der so genannte Polterabend. Bei diesem Brauch wird dem Brautpaar durch das Zerbrechen von möglichst viel Porzellan Glück und Erfolg für die baldige Ehe gewünscht. Je nach Region veranstaltet man den Polterabend an einem Donnerstag-, Freitag- oder Samstagabend vor der kirchlichen Trauung.
Das traditionelle Eheversprechen wird meist als Verlobung bezeichnet. Zu alten Zeiten wurde das Eheversprechen auch das Verlöbnis genannt. Der Begriff "Eheversprechen" gilt jedoch als zu altertümlich und wird heutzutage nicht mehr verwandt. Meist wird die Verlobung eingegangen nachdem der - traditionell - männliche Freier seiner Angebeteten einen Heiratsantrag gemacht hat.
Die Trauzeugen bezeugen die ordnungsgemäße Trauung des Brautpaares. Als Trauzeugen werden bei einer Hochzeit, ob katholisch oder evangelisch, gerne die engsten Freunde bestimmt. Manchmal sind auch Geschwister oder Eltern Trauzeugen. Immer seltener aber wissen die betroffenen Personen, welche Aufgaben sie mit dem Amt des Trauzeugen wirklich übernehmen.
Die Gäste sind gesättigt. Jetzt sind die Braut oder der Bräutigam das Thema: Peinliche Geschichten aus der Vergangenheit werden erzählt. Doch Stopp, so weit muss es nicht kommen!

